Teilnehmer gesucht – Seminar – ukrainedeutsche Familiengeschichte im Bundesarchiv recherchieren

One Europe e. V. lädt (Spät)Aussiedler und andere Menschen mit ukrainedeutschem bzw. schwarzmeerdeutschem oder bessarabiendeutschem familiären Hintergrund dazu ein, zwischen dem 22. – 24. November 2019 in Nürnberg zu lernen, wie sie das Einwandererzentralregister im Bundesarchiv dazu nutzen können, ihre eigene Familiengeschichte zwischen der Zeit des 2. Weltkrieges und davor, sowie bis zurück in die Mitte des 19. Jahrhunderts zu recherchieren.

Es sind kurzfristig noch einige Plätze für dieses Seminar frei und somit werden noch Teilnehmer gesucht.

Im Laufe des Seminarwochenendes wird konkret aufgezeigt, welche Art von Dokumenten mit welchen Informationen man im Bestand des Einwanderzentralregisters (EWZ) des Bundesarchives finden kann und wie genau man den Rechercheauftrag dort stellt. Die größten Aussichten auf Erfolg haben Nachkommen oder Verwandte von Ukraine- oder Bessarabiendeutschen, die in der ersten Hälfte der 40er Jahre ins damalige deutsche Reich evakuiert oder umgesiedelt wurden und dort sicher oder möglicherweise auch die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben.Viele der Evakuierten und Umsiedler wurden in den Jahren 1940 – 45 eingebürgert, was wiederum bedeutet, dass im EWZ-Bestand des Bundesarchives neben Kopien der Einbürgerungsurkunden und der Volkstumsausweise umfangreiche Antragsunterlagen über sie vorliegen können, die detaillierte Auskunft über die Antragsteller und ihre Familien, Eigentum in der Ukraine und die Vorfahren über mehrere Generationen (Namen, Berufe, Ethnizität, Religion) enthalten.

Wenn Sie zwischen 18 – 65 Jahren alt sind und Vorfahren bzw. Verwandte haben, die in dieser Zeit aus der heutigen Ukraine oder Republik Moldau ins deutsche Reich umgesiedelt bzw. evakuiert wurden, dann würden wir uns über Ihre Anmeldung zu unserem genealogischen Seminar über das Einwandererzentralregister als russlanddeutscher Erinnerungsort in Nürnberg freuen.

Im Teilnehmerbeitrag von 50 Euro sind die Seminarinhalte, Verpflegung und Unterkunft in der DJH Jugendherberge Nürnberg enthalten. An- & Abreise sind von den Teilnehmern selbst zu bezahlen.

Seminarprogramm

22.11.2019 ab 18 Uhr:

  • 18:00 Uhr: Ankunft DJH Jugendherberge Nürnberg (Adresse: Burg 2, 90403 Nürnberg) – kurzes Kennenlernen & Abendessen
  • 19:15 Uhr: Teambuilding-Einheit (Haus Eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg)

23.11.2019

  • Frühstück in der Jugendherberge
  • 10:15 Uhr: Fachvortrag von Dr. Alfred Eisfeld zur Geschichte der Deutschen in der Ukraine (cph Tagungshaus, Raum S21, Königsstr. 64, 90402 Nürnberg)
  • 12:00 Uhr: Mittagessen bei Hans im Glück (Königsstr. 74, 90402 Nürnberg)
  • 14:00 Uhr: Präsentation: Ein Praxisbeispiel einer familiengeschichtlichen Recherche im Einwandererzentralregister des Bundesarchives
  • 16:00 Uhr:Präsentation: Wie stelle ich konkret den Rechercheantrag an das Bundesarchiv für eine Recherche im Einwandererzentralregister?
  • 18:00 Uhr: Abendessen in der Jugendherberge

24.11.2019

  • Frühstück in der Jugendherberge
  • 10:00 h: Abschlussgespräch und Feedback-Runde im Café Brezen Kolb an der Fleischbrücke (Hauptmarkt 2, 90403 Nürnberg), Schluss gegen 12 Uhr

Weitere Informationen

Versicherungen:

Der Veranstalter übernimmt keine Haftung. Die Teilnehmer haben selbst für ihren Versicherungschutz Sorge zu tragen

Bewerbung:

Per Email mit Angabe von Name, Alter, Handynummer und Angaben zu den ukrainedeutschen Vorfahren an:

info@europeone.org

Ansprechpartner:

Andrej Novak
Tel +49 (0)17 3354 1792
E-mail anovak@europeone.org

Das Seminar ist ein Beitrag zum Netzwerkprojekt „Erinnerungsorte der Russlanddeutschen“ des Kulturreferates für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold.

Finanziert von:

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